Wasser- / Lichtspiele am Wasserfall

Mit Karl im Fall. Eine korrekte Belichtung (z.B. mit der Graukarte) bewältigt den Motivkontrast nicht. Das “aluminiumblond” und seine Stirn liegen im vollen Sonnenlicht, hier ist die Gefahr sehr groß, dass diese Bildteile total ausgefressen werden.

Die Lichtsituation im tiefen Kessels des Wasserfalls ist nicht nur schwierig (dunkel!), sie ist durch den hohen Motivkontrast komplex und schwierig zu bewältigen.

Die hoch stehende Sonne strahlt durch die Baumwipfel und erzeugt sehr helle Lichtflecke im vorderen Bereich, der Fall selber bekommt wenig Licht ab. Der Motivkontrast ist deshalb extrem hoch und nur durch gezielte, manuelle Unterbelichtung bleibt die eher dunkle Lichtstimmung erhalten.

Ohne Fremdlicht (Blitz/Reflektor) ist Beautyfotografie gar nicht möglich. Hier hat sich gestern mein ca. 100cmx200cm Studioreflektor (die “Zebra”-Seite) hervorragend bewährt.

Mit zwei Manfrotto-Universalklemmen an Studiostativen fixiert, hat man eine richtige Lichtkanone zur Verfügung. Die Sonnenflecken wandern permanent, so dass ständig nachkorrigiert werden muss.

Zu Blende 5,6 bei einer 320stel Sek. (bei 800 ISO) reichts allemal. Da bleiben die Wassertropfen schön in der Luft stehen, wenn Denise die “Wasserschnecke” macht.

 

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